Der Wiener Steuerberater und Insolvenzverwalter Friedrich „Fritz“ Scheck zählt wohl zu den kreativsten seiner Zunft. Das wird jeder Bestätigen, der jemals das Vergnügen hatte mit ihm Geschäfts zumachen. Seine buchhalterische Kreativität sucht vergleichbare Leistungen bei Kollegen vergebens. Dafür wird er von vielen bewundert und beneidet. In den 1990er-Jahren hatte er sich mehr oder weniger erfolgreich als Software-Unternehmer versucht und eine die i-online ag gegründet. Darunter versammelt er diverse Unternehmen mit wenig Umsatz, keinen Gewinnen aber einer Menge Verbindlichkeiten an. So habe ich ihn über Vermittlung meines damaligen Aufsichtsratspräsidenten Ernst Hofmann kennengelernt. Er brauchte dringend Geld und einen Investor. Mit beidem wurde er leider bei mir fündig.

Die danach folgende Geschichte von Friedrich Scheck und seinen Zauberkünsten, seiner Verbindung zum Gerichtsgutachter Dr. Keppert wie auch die Geschichte rund um convert und eco business ist derzeit noch in Arbeit. Aus einem Bericht der FMA über die YLine-Aktie haben sich Fritz Scheck und sein Geschäftspartner Georg Plochberger als die großen Gewinner herausgegestellt. Insgesamt haben die beiden mit den YLine-Aktien satte knapp über 10 Millionen Euro Gewinn gemacht. Die FMA äußerte in ihrem Bericht auf Grund der Verkaufsdaten den Verdacht des Insiderhandels. Mit dem Geld wurde in der Folge die ECO Business Immobilien AG gegründet mit welcher Fritz Scheck den österreichischen Versicherungen aus der Finanz- und Bewertungskrise nach dem Finanzcrash im September 2001 heraushalf. Er übernahm einfach die Immobilien von Uniqa und Co in seine Immobilienfirma und ließ sich dabei vom Gerichtsgutachter Dr. Keppert die entsprechenden Bewertungsgutachten schreiben.

Die Details folgen, hier vorab zum Einstimmen zwei kleine Grafiken über das „System Scheck“ aus dem Jahr 2006 (entnommen einer Anzeige bei der FMA):

Das Netzwerk von Friedrich Scheck und Günter Kerbler
Friedrich Scheck und sein Management-System

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  1. […] ← KR Friedrich Scheck – der Zauberkünstler unter den Steuerberatern November 17, 2012 […]

    Antwort
  2. […] YLine und einer der finanziellen Gewinner – zusammenarbeitet. Dabei hat der Gutachter von KR Friedrich Scheck bzw. dessen Unternehmen viel Geld für extensive Immobilienbewertungen bekommen. Die sich daraus […]

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  3. […] und Aufsichtsmitglied Gerhard Auer sowie der Wirtschaftsprüfer, Unternehmer und YLine-Millionär Friedrich Scheck in die Runde der Angeklagten geschafft haben. Daneben noch etwas unverständlich der […]

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  4. […] ungefähr 7 Prozent ergibt. Nun, dass Friedrich Scheck ein kreativer Steuerberater ist, ein wahrer Zauberkünstler seines Metiers, ist allseits bekannt. Wen könnte es dasher wundern, dass er ein Steuervermeider ist, wo geht. […]

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Unternehmer, Wirtschaftsprüfer

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