Die Aktientransaktionen der Beteiligten sind – und dafür bin ich ehrlich dankbar – Gegenstand der Anklage. Damit gibt es die Gelegenheit, die vielen Märchengeschichten von einigen Beteiligten aufzuarbeiten. Vielleicht stellt sich dann heraus, dass das Rotkäppchen tatsächlich Piocchio ist und gerne wahrheitswidrige Geschichten erzählt. Hier ein Beispiel „meines“ persönlichen Pinocchios Friedrich Scheck.

Ich hatte meinen Aufsichtsrat und Geschäftspartner Friedrich Scheck und seinen Kollegen Georg Plochberger im Dezmber 2000 netterweise 96.700 Aktien im Wert von 8,7 Millionen Euro geliehen. Man nennt das Aktienleihe. Friedrich Scheck hatte diese Aktien als Sicherheit bei seiner Bank benötigt, er war damals hoch verschuldet. Aber wie jede Leihe hätte er sie mir zurückgeben müssen.

Aus der Beteiligung der YLine an der i-online ag hatten Friedrich Scheck und Georg Plochberger im Sommer 2000 ohnehin insgesamt knapp 96.897 YLine-Aktien im Wert von knapp € 17 Millionen bekommen. Dann noch die Aktienleihe wegen seines akuten Finanzbedarfes. In Summe hatten Scheck und Plochberger damit knapp 193.000 Aktien im Wert von € 25,7 Millionen.  Scheck hätte mir die Aktienleihe spätestens im Sommer 2001 zurückgeben müssen. Das hat er auch meinem Steuerberater schriftlich am 19. Juli 2001 bestätigt (siehe Screenshot unten bzw. die Erklärung als Dokument hier). Ich hätte die Aktien damals benötigt.

Friedrich Scheck hatte zu diesem Zeitpunkt am 19. Juli 2001 bis auf kleine Restbestände alle seine Aktien längst verkauft und auch die Aktienleihe verwertet gehabt. Das wusste damals aber keiner, das sagt aber der FMA-Bericht, das sagt das Gutachten – und das gibt Friedrich Scheck in einer Stellungnahme an den Gutachter am 30. November 2005 auch zu. Hier ist eine Kopie des Depotauszuges von Friedrich Scheck aus dem Gutachten und hier das Schreiben von Friedrich Scheck an den Gutachter, wobei er dort die Aktienleihe „vergisst“.

Mein „Pinocchio“ hatte meine Aktien also am 19. Juli 2001 längst verkauft und und damit eine falsche Bestätigung zur Vorlage beim Finanzamt ausgestellt. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Friedrich Scheck Steuerberater ist! Also passe auf, wer mit Friedrich Scheck Geschäfte macht, er ist bestimmt kein Rotkäppchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass nachher deutlich weniger im Körbchen ist als vorher, ist sehr hoch.

Friedrich Scheck schuldet mir bis heute diese Aktienleihe oder das Realisat daraus. Das sind die dokumentierten Fakten und jeder soll sich jetzt selber seinen Pinocchio in diesem Spiel suchen.

Friedrich Scheck bestätigt Aktienleihe von Werner Böhm

Friedrich Scheck bestätigt Aktienleihe von Werner Böhm

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About Redakteur

Gründer und CEO von YLine und damit ein authentischer Berichterstatter über die spannende Zeit des wirtschaftlichen und politischen Wechsels am Ende des alten Jahrtausends.

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