Anklagepunkte wegen Betrügerischer Krida

Anklagepunkte wegen Betrügerischer Krida

Knapp 12 Jahre nach Beginn des Verfahrens werde ich u.a. wegen betrügerischer Krida nach § 156 Abs 1,2 StgB angeklagt. Dort heißt es:

Wer einen Bestandteil seines Vermögens verheimlicht, beiseite schafft, veräußert oder beschädigt, eine nicht bestehende Verbindlichkeit vorschützt oder anerkennt oder sonst sein Vermögen wirklich oder zum Schein verringert und dadurch die Befriedigung seiner Gläubiger oder wenigstens eines von ihnen vereitelt oder schmälert, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.

Der Unbeteiligte muss sich denken, dass da jede Menge „Dreck an meinen Stecken klebt“. Falsch gedacht! Selbst nach 12 Jahren Ermittlung konnten mir weder der Gutachter noch der Staatsanwalt klar machen, dass ich diesbezüglich etwas strafrechtlich Verwerfliches und Verurteilbares gemacht hätte. Ok, das kann jeder sagen und wird wohl auch jeder sagen. Alle sind immer unschuldig und so. Aber ich darf hier vorbringen, was man nach 12 Jahren zum Punkt „Betrügerische Krida“ gefunden haben will und anklagt:

  • Prämienzahlung an den damaligen Finanzvorstand Petra Wohlfahrt in der Höhe von € 79.940,10
  • Bezahlung einer Rechnung der Euro Invest Bank in Sachen der Übernahme von Libro idHv € 21.801,90
  • Bezahlung einer Rechnung des Rechtsanwaltes Dr. Hausmaninger in Sachen Übernahme Libro idHv €72.672,80 (ATS 1,2 Mio)
  • Bezahlung von zwei Flügen nach Nizza um € 1.031,80

Das ist es. Oben seht ihr ein Bild aus der Anklage. Schlimm, oder? Aber selbst diese Vorwürfe stimmen nicht, wie auch der Gutachter weiß. Zum Beweis dafür, zu welcher Qualität ein 12 Jahre langes Verfahren führt, darf ich beispielsweise zu den Vorwürfen mit den Rechnungen Stellung nehmen:

Die beiden angeklagten Rechnungen von Euro Invest Bank und Dr. Christian Hausmaninger wurden mir in die YLine gesandt, von mir (wie ersichtlich) abgezeichnet, wobei ich meiner Buchhaltung explizit die Anweisung erteilte, diese über mein privates Verrechnungskonto abzurechnen. Das, obwohl die Libro-Übernahme auch aber eben nicht ausschließlich im Interesse der YLine war (siehe meine Notizen). Die Verrechnung über mein Privatkonto sieht man aus den handschriftlichen Bemerkungen der Buchhalterin am Beleg. Diese Belege habe ich aus den Beilagen zum Gutachten (!) entnommen, sind also auch Gutachter und Staatsanwalt bekannt. Insofern frage ich mich, wo denn da die betrügerische Absicht und der Vorsatz der Schädigung geblieben sein kann? Hier die Screenshots:

Rechnung von Euro Invest Bank

Rechnung von Euro Invest Bank

Rechnung von Hausmaninger

Rechnung von Hausmaninger

Ach ja, nach Nizza bin ich mit einer Vorstandskollegin geflogen, um dort Investmentbanker zu treffen. Unter anderem dabei war eben jener Robert Schimanko von der Euro Invest Bank von dem die erste Rechnung stammt und zwei Investmentbanker aus London. Geschlafen haben wir bei Geschäftsfreunden ohne die YLine mit Kosten zu belasten. Grund der Reise war die Entwicklung einer Finanzierungslinie für die YLine, die dann von den beteiligten Investmentbankern auch tatsächlich für die YLine umgesetzt wurde. Also eine ausschließlich im Interesse der YLine stehende Reise, die noch dazu erfolgreich war!

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  1. […] bezogen auf … —Mein Verbrechen der betrügerischen Krida Knapp 12 Jahre nach Beginn des Verfahrens werde ich u.a. wegen betrügerischer Krida nach § 156 […]

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About Redakteur

Gründer und CEO von YLine und damit ein authentischer Berichterstatter über die spannende Zeit des wirtschaftlichen und politischen Wechsels am Ende des alten Jahrtausends.

Kategorie

Staatsanwaltschaft

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