Gernot Rumpold wird angeklagt

Gernot Rumpold

Jetzt wird es aber langsam wirklich eng in den Wiener Gerichtssälen. Zwei ehemalige Bekannte von mir und noch ein paar mehr rücken in das Zentrum der Gerechtigkeit – Gernot Rumpold und Rudolf Fischer werden angeklagt. Und dann kommt ja demnächst im Zusammenhang mit der Telekom – Stichwort Kursmanipulationen – auch noch mein ehemaliger Banker Wanowitz von der Euro Invest Bank und der ehemalige Telekom-General Sundt! Wer soll denn diese ganzen Notizen dazu schreiben?

Mit Gernot Rumpold und seiner MediaConnection verbindet mich das IBM/NEWS-Projekt und letztlich auch mit Rudolf Fischer. Letzterer hat als Telekom-Vorstand den ISP von YLine gekauft und ersterer hat mir mit seiner Werbeagentur geholfen, ihn hochzuziehen. Insofern verkörpern die Beiden, wenn man so will, Anfang und Ende der YLine.

Diesmal hat die Justiz aber „rucki-zucki“ agiert. Die Vorfälle sind erst 2004 passiert, also praktisch gestern. Offenbar hat es da im parlamentarischen Untersuchungsausschuss des letzten Jahres neue Erkenntnisse gegeben, die dann zur Anklage führten. Sonst hätte die Justiz wohl wieder eher gar nichts gefunden und dafür ein Jahrzehnt gebraucht. Also, Pilz sei dank! Hier der Wortlaut des Berichtes auf orf.at

Der frühere FPÖ-Werber Gernot Rumpold, Ex-Telekom-Vorstand Rudolf Fischer sowie weitere Personen werden in der Strafsache Telekom wegen des Verdachts der Untreue und der falschen Beweisaussage angeklagt, das hat die Staatsanwaltschaft Wien am Dienstag mitgeteilt. Zudem beantragte die Behörde, die FPÖ zu einer Rückzahlung der „unrechtmäßigen Bereicherung“ in der Höhe von 600.000 Euro zu verurteilen. Der Deal soll zur Finanzierung des FPÖ-EU-Wahlkampfs 2004 gedient haben. Eine Agentur Gernot Rumpolds hat damals auf 765.000 Euro verzichtet, die ihr die damalige Haider-FPÖ geschuldet hat.

Gernot und mich verbindet, dass wir beide offenbar das Verfahren wollen und er wahrscheinlich keinen Einspruch gegen die Anklage abgeben wird. Das sagt zumindest sein Anwalt Markus Singer, der „tendenziell“ auf den Einspruch verzichten und „Verfahrensfairness“ bekommen will.

Join the conversation! 2 Comments

  1. […] derzeit offenbar ganz dick. Er hat bereits gemeinsam mit Gernot Rumpold eine Anklage wegen Untreue (siehe meine Notizen) und eine dritte gemeinsam mit den ehemaligen Telekom-Vorstandskollegen Heinz Sundt und Stefano […]

    Antwort
  2. […] derzeit offenbar ganz dick. Er hat bereits gemeinsam mit Gernot Rumpold eine Anklage wegen Untreue (siehe meine Notizen) und eine dritte gemeinsam mit den ehemaligen Telekom-Vorstandskollegen Heinz Sundt und Stefano […]

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

About Redakteur

Gründer und CEO von YLine und damit ein authentischer Berichterstatter über die spannende Zeit des wirtschaftlichen und politischen Wechsels am Ende des alten Jahrtausends.

Kategorie

Unternehmen, Unternehmer

Schlagwörter

, , , ,