Ernst Hofmann - der blaue Pornokönig

Ernst Hofmann – der blaue Pornokönig

Kurt Kuch hat im aktuellen NEWS einen interessanten Bericht über unseren ehemaligen Aufsichtsrat Ernst Hofmann gebracht. Unter dem Titel „Der ‚arme‘ blaue Pornokönig“ wird da im Zusammenhang mit der YLine über die Transaktion von Ernst Hofmann mit der Webline bzw. der von dieser betriebenen Stripline berichtet. Darüber hinaus bringt er auch eine Darstellung der angeblich „neuen“ Armut von Ernst Hofmann.

Der blaue Pornokönig

Akten belegen, dass sich die „blaue Eminenz“ im Porno-Business engagierte

In den frühen 2000er- Jahren war Ernst Hofmann eine Legende. Als „die blaue Eminenz“ wurde der obersteirische Industrielle regelmäßig bezeichnet, er galt als einer der engsten Vertrauten des selbst ernannten Saubermanns Jörg Haider, als finanzkräftiger Strippenzieher im Hintergrund. Und mit Strippen – das stellte sich im Ermittlungsverfahren zum Crash der Internetfirma YLine heraus – hatte Hofmann weitaus mehr zu tun, als dies in vorgeblich züchtigfreiheitlichen Gefilden überhaupt denkmöglich sein sollte…..

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Die Stripline des Ernst Hofmann

Die Stripline des Ernst Hofmann

In den Ermittlungsakten wurde ich von einigen netten Leuten mit dieser Transaktion belastet. Ich hätte die Aktien und das Geld daraus lukriert. Vielen Dank für diesen „Liebesdienst“, lieber Ernst, du warst halt ein echt guter Aufsichtsrat und Freund. Wer dich hat, braucht sich um den Rest keine Sorgen mehr zu machen. Der FMA-Bericht hat das dann zurechtgerückt. Ernst Hofmann hat damit schlappe € 2,6 Millionen Gewinn gemacht (hier der Auszug aus dem Gutacchten).

Zur unfreiwilligen Ehrenrettung von Hofmann muss gesagt werden, dass die Stripline wirklich gut funktioniert hat. Das war damals die beste Plattform der YLine im Hinblick auf die Webmetrik: Anzahl der registrierten Benutzer, Unique Visitors, Page Views und zahlende Kunden. Zuletzt waren knapp 25.000 erotiksuchende Kunden bei der Stripline registriert, die sich dort gegen Bezahlung den Strip der Damen über die Webcams ansehen wollten.

Damals, am Beginn des Webs, arbeitete man noch mit rudimentärer Technologie. Mit einfachen Webcams und dünnen Leitungen. Daher kamen die stripenden Damen auch eher ruckelnd über den Bildschirm. War vielleicht eine Zusatzstimulanz. Heute, in Zeiten dicker Leitungen und Tablets wäre die Stripline wohl eine Goldgrube. Bekanntlich ist Sex das Thema #1 im Web.

Das exkulpiert Ernst Hofmann natürlich nicht. Er hätte den Aufsichtsrat, den Vorstand und natürlich auch den Wirtschaftsprüfer über die wahren Besitzverhältnisse aufklären müssen. Hätten wir damals mit diesem Wissen die Webline auch zu diesem Preis gekauft? Man wird sehen, wie das noch ausgeht. Man sieht sich ja bekanntlich mehrmals im Leben.

Join the conversation! 4 Comments

  1. […] ← NEWS: Der blaue Pornokönig Ernst Hofmann Februar 1, 2013 […]

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  2. […] informierten. Aber das hatte Ernst Hofmann ja auch in der Webline nicht anders gehalten (siehe Notizen zum Pornokönig) und gelernte Gewohnheiten soll man bekanntlich nicht ändern. Soviel dazu, ob und was der Vorstand […]

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  3. […] will. Er könnte behaupten, dass alle Organe über sein Wirken Bescheid wussten und absegneten (siehe Notizen hier). Klingt doch völlig glaubwürdig, oder? Ok, das ist nur ein Latrinengerücht, aufgeschnappt im […]

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