Je näher es zu einem möglichen Verfahren kommt, desto hektischer wird verständlicherweise mein Tagesablauf. Zu dieser Hektik trägt auch dieser Blog bei, da ich hier ja viel behaupte und das Behauptete bestmöglich zu beweisen versuche. Aber frei nach Karl Popper gelten meine Aussagen nur genau so lange bis sie widerlegt werden. Popper spricht in diesem Zusammenhang von Falsifizierung einer Hypothese. Und ich will eigentlich, dass möglichst viele meiner Aussagen hier falsifiziert werden. Gestern war es dann einmal soweit.

In einigen Beiträgen habe ich mich wenig schmeichelhaft über unsere Investmentbanker von ICE Securities Ltd geäußert. Das hat auch Josef Blazicek und Gerhard Auer betroffen. Vor ein paar Tagen erhielt ich dann einen Anruf von Josef Blazicek, er wollte mit mir reden und einige Dinge zurechtrücken. Gestern haben wir uns getroffen und in stundenlanger Aufarbeitung jedes mögliche Detail meiner Aussagen überprüft. Das Ergebnis möchte ich hier festhalten, auch, weil es meine bisherigen Feststellungen relativiert.

Josef Blazicek war tatsächlich derjenige, der mich vor einem Investment in die i-online ag von Friedrich Scheck gewarnt hat. Ich habe das als CEO der YLine in Abstimmung mit meinem Aufsichtsratsvorsitzenden Ernst Hofmann trotzdem gemacht und damit ist das ausschließlich unsere Verantwortung. Und das Investment ist massiv schief gegangen. Gerhard Auer als Aufsichtsrat der YLine hat sich ebenfalls gegen dieses Investment ausgesprochen, davon konnte ich mich gestern überzeugen. Selbst nach über 12 Jahren haben E-Mails eine bestechende Argumentationsfähigkeit. Es war Josef Blazicek, der damals vergeblich versucht hat, mich wieder auf die Schiene des ISP rund um das IBM-Projekt zu bekommen. Und weg von der i-onling ag. Nun, ich habe das damals leider wirklich gründlich verbockt! Und auch betreffend das IBM-Projekt haben mich, wie ich mich gestern überzeugen durfte, Josef Blazicek und Gerhard Auer vor möglichen Gefahren wegen der Größe des Partners gewarnt. Und ja, das IBM Projekt war meine alleinige Entscheidung. Ich habe den Vertrag alleine unterschrieben und den Aufsichtsrat darüber informiert! Ich habe das Projekt für richtig gehalten und mache das noch. Dafür trage daher auch nur ich die Verantwortung.

Soweit meine Klarstellung. Jeder mag diese jetzt verwenden, wie er will.

Join the conversation! 8 Comments

  1. Fehler eingestehen ist wahre Größe

    Antwort
  2. Na ja, zumindest ein Anfang.
    Von wahrer Größe würde ich aber erst dann reden, wenn Herrn Böhm auch noch andere Beiträge korrigieren würde, die er so „schlampig“ und sicherlich „nicht böswillig“ mit sogenannten „Fakten“ so formuliert hat. Könnte sein, dass er auch dort zu gegebener Zeit Wickel bekommt (z.B. Anzeigen wegen Verleumdung, was sein Strafmaß in der Causa Yline auch nicht gerade vermindern wird)…

    Antwort
  3. […] Wie die Dinge wirklich sind! Je näher es zu einem möglichen Verfahren kommt, desto hektischer wird verständlicherwei… Thomas Keppert oder wer kennt die … Vor ein paar Tagen habe ich  aufgrund eines per E-Mail erhaltenen Hinweises über die ge… Thomas Keppert oder wer kennt die … Leser dieses Blogs wissen mittlerweile, dass der in Sachen YLine bestellte Gerichtssach… […]

    Antwort
  4. Apropos Fehler:
    Auf http://www.books.postedplanet.com/die-akte-yline/ wurde versprochen 10 Episoden des Romans „Die Akte YLine“ und Ende März dann den Gesamtroman zu liefern. Leider ist bis heute nur der erste Teil der 10 Episoden erschienen und den Gesamtroman sucht man ebenfalls vergeblich auf Amazon.de

    Antwort
    • Hallo Anordiel, vielen Dank für den Hinweis. Das Manuskript des Buches liegt derzeit beim Anwalt unseres Verlages, um den Inhalt zu prüfen. Es hat massive Interventionen einiger Seiten gegeben, daher muss alles bestmöglich abgesichert werden. Es sollte trotzdem in Kürze bei Amazon & Co erschienen, lg Werner

      Antwort
  5. Die eigenen Spuren verwischen ist gar nicht so einfach, oder?

    Zwar haben Sie die Inhalte von http://www.postedplanet.com, http://books.postedplanet.com und http://www.go-yline.at gelöscht, jedoch übersehen, dass diese sowohl über den Google-Cache als auch über die Wayback-Maschine (dutzende Versionen) noch verfügbar sind. Auch wurden sämtliche sozialmedia (Twitter/Facebook/PInterest)-Seiten noch nicht gelöscht.

    Viel Erfolg dabei,
    ein ehemaliger Mitarbeiter.

    Antwort
    • Das ist mit Verlaub gesagt, einen kindischer Kommentar. Ich habe nicht vor, meine Spuren zu verwischen, sonst würde ich diese Seite wohl nicht führen. Die Wahrheit ist ganz einfach, dass über das Wochenende das Rechenzentrum übersiedelt wird. Ab Montag sollte wieder alles funktionieren. So trivial und hart kann manchmal die Wirklichkeit sein, oder? Im übrigen sind Sie kein ehemaliger Mitarbeiter, sonst wüssten Sie, dass bei uns das „Du“ die Gepflogenheit war, liebe Grüße Werner Böhm

      Antwort
  6. Vielleicht war er ja ein ehemaliger Mitarbeiter von Dir, nur halt kein ehemaliger YLine MA?…

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