Das letzte Gerücht, das ich rund um die Hauptverhandlung vernommen habe ist jenes, dass mein ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender und nunmehr mitangeklagte Ernst Hofmann nachhaltig erkrankt ist und daher die Hauptverhandlung nicht besuchen kann. Das wäre schade. Abgesehen davon, dass ich Ernst wünsche, dass er so gesund und vital ist wie ich ihn in Erinnerung habe, wäre seine Abwesenheit auch für die Ausleuchtung über die tatsächlichen Verhältnisse rund und hinter der YLine sehr hinderlich. Ernst Hofmann war nicht nur einfach der Aufsichtsratsvorsitzende, er war auch Kapitalvertreter. Er wurde uns damals von den Investmentbankern der ICE Securities empfohlen (siehe dazu auch den Beitrag über die Investmentbanken). In der Folge hat er sich auch an deren Investmentgesellschaft beteiligt, die ihrerseits mit den Aktien der YLine viel Geld verdient hat. Fragt man heute die handelnden Personen danach, so kann sich keiner mehr erinnern. Man hat vieles vergessen. Das ist nach 14 Jahren verständlich aber auch schade, denn das verhindert eine effiziente Aufklärung – sollte Ernst Hofmann wirklich krankheitsbedingt abwesend sein, dann wird diese Aufklärung nicht einfacher. Also sollten wir alle gemeinsam angestrengt nachdenken, um die eventuell vergessenen Fakten wieder in Erinnerung zu rufen und darzulegen. Wir haben das gemeinsam angefangen und sollten das jetzt gemeinsam abschließen. Amnesie nutzt meines Erachtens nichts und niemanden, im Gegenteil!

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