IBM bestätigt die Richtigkeit der Entscheidung für Großrechner
Bestätigung der IBM über Partnerschaft und Kooperation

Bestätigung der IBM über Partnerschaft und Kooperation

Die „Causa IBM“ innerhalb der Akte YLine gewinnt knapp zwei Wochen vor der Hauptverhandlung an Dynamik. Wir müssen u.a. darlegen, wie die Partnerschaft mit IBM zustandekam, welche Wichtigkeit diese hatte und dass das von unserer Seite seriös und im Interesse der YLine betrieben wurde. Auf Grundlage der vielen internen E-Mails aber auch durch die vielen Bestätigungen der IBM an die YLine lässt sich für einen Dritten hoffentlich einfach nachvollziehbar darlegen, dass (a) die IBM die Partnerschaft verstanden und zunächst sehr ernst genommen hat und (b) danach dieselbe Partnerschaft zum Schaden der YLine nicht umsetzen konnte. Und ebenso darlegen lässt sich, dass diese Partnerschaft mit IBM der Kern unseres Geschäftsmodells war. Das war keinesfalls nur eine „lose Kooperation“, wie das Günter Pridt darstellte (siehe Beitrag hier).

IBM bestätigt Partnerschaft auf "European level"

IBM bestätigt Partnerschaft auf „European level“

Zum Beweis dafür, wie ernsthaft von Seiten YLine die Partnerschaft mit IBM eingefordert wurde und von dieser auch unseren Anwälten beispielsweise bei den Prospekterstellung bestätigt wurde siehe die beiden Schreiben von IBM Österreich vom 8.10.1999 (links im Bild), das wir anlässlich unseres Börsenganges im November 1999 unseren Prospektanwälten vorlegen mussten, sowie das Schreiben von IBM Europa vom 23. Juni 2000, das wir unseren Prospektanwälten für die Kapitalerhöhung im Juli 2000 präsentieren mussten. Mit letzterem Schreiben von IBM Europe wird darüber hinaus eine zuvor als „non-binding“ bezeichnete Vereinbarung auf unser explizites Verlangen unserer Emissionsbank „binding“, also rechtlich bindend gemacht.

IBM bestätigt die Richtigkeit der Entscheidung für Großrechner

IBM bestätigt die Richtigkeit der Entscheidung für Großrechner

IBM und deren verantwortliche Manager wussten auch, wie aus deren internen – uns aber jetzt vorliegenden – E-Mails hervorgeht, dass beide Schreiben für unsere Kapitalmarktprospekte und damit für unsere Aktionäre bestimmt und damit haftungsrechtlich sowohl für YLine als auch für IBM relevant waren.

Darüber hinaus hat IBM auch oftmals einzelne unserer technischen Entscheidungen bestätigt. So beispielsweise auf unsere Nachfragen, dass unsere Entscheidung für die Großrechner „strategisch“ richtig war und dass IBM „keinen Aufwand scheuen“ würde, um dieses Projekt erfolgreich abzuschließen und dieses auch „zu weiteren Wertsteigerungen“ unseres Unternehmens beitragen würde. Die Wertsteigerung war natürlich auch im Interesse von IBM und den IBM Managern, da sie wesentliche Aktionäre der YLine waren.

Was hätte man als Vorstand denn noch unternehmen sollen, um sicherzustellen, dass IBM die beste Wahl für die YLine ist? Der weltweit führende Technologiekonzern bestätigt – firmenmäßig gezeichnet – die Richtigkeit von technischen Entscheidungen, das damit verbundene Potenzial und das volle Commitment der IBM.

Ach ja, eines haben wir doch noch gemacht: wir haben mit Anfang 2001 den bereits seit 1999 in der IBM als eBusiness Manager für die YLine-Projekte zuständigen Dr. Joachim Kalcher auf Vorschlag von IBM zusätzlich zum ehemaligen IBM-Generaldirektor Günter Pridt als technischen Vorstand in die YLine geholt. Günter Pridt wiederum hat – entgegen seinen Aussagen vor den Ermittlungsbehörden aber anhand seiner E-Mails einfach belegbar – als IBM-Generaldirektor das für IBM und YLine „strategisch“ bedeutende PC-Projekt persönlich forciert und ist danach in den Vorstand der YLine gewechselt. Eine „lose Kooperation“ halt, passiert ja häufig in Österreich, dass der amtierende Generaldirektor in den Vorstand eines Start-Ups wechselt, oder?

Jedenfalls hatten wir damit Anfang 2001 die relevanten Schlüsselpersonen von IBM im Vorstand. Das wars dann aber auch schon mit der Wertsteigerung. Im Sommer 2001 machte IBM dann medial aus der „losen Kooperation“ eine „normale Kundenbeziehung“ und YLine damit am Kapitalmarkt tot. Gegen dieses Verhalten von IBM konnten wir dann zwar eine Einstweilige Verfügung erreichen aber ausgeschüttet war die Milch bereits!

Kalcher erweist sich nun als gut für uns, denn eben jener Dr. Kalcher wird im Rahmen der Hauptverhandlung anhand seiner Aufzeichnungen Schritt für Schritt darlegen, wie sorgfältig und seriös YLine und agiert hat und wie IBM gegen die einzelnen Vereinbarungen verstoßen hat. Wer könnte das besser als er? Niemand! Joachim war am Anfang beim Großrechner-Projekt auf der IBM-Seite dabei und auch beim „Center of Competence“ spielte er – oder sollte er eine wesentliche Rolle auf Seiten der IBM spielen. Er kennt beide Seiten und gemeinsam werden wir darlegen, wie es tatsächlich abgelaufen ist! Auf diese Gelegenheit freue ich mich seit 12 Jahren!

 

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