YLine-Investmentbanker Mike Lielacher unterstützt IBM freundlich und spart Millionen

YLine-Investmentbanker Mike Lielacher unterstützt IBM freundlich und spart Millionen

Die Investmentbanker der YLine, welche die „private“ YLine in ein Kapitalmarktvehikel mit internationalen Investoren überführten, danach den Börsengang begleiteten und uns beraten haben, waren die ICE Securities und die City M & A von Mike Lielacher. Beide arbeiteten im Team zusammen. Für diesen Mike Lielacher haben in der Folge auch die Börsenplattform BlueBull gemacht, die er 2001 an die Wiener Börse brachte. Unsere Investmentbanker – vor allem auch Mike Lielacher – haben damals mit YLine ohnehin viele Millionen Euro verdient.

Als es daran ging, dass Lielacher uns für die Arbeiten für die BlueBull bezahlt, wurde es skurril bis strafrechtlich. Zwar unterschrieb Lielacher den Vertrag, aus dem er uns 6,5 Millionen Euro zu zahlen hatte, machte zahlreiche mündliche und schriftlich Zusagen an den Vorstand der YLine, dass er zahlen würde aber letztlich hat er einfach nicht gezahlt. Wie er das gemacht hat, ist eine spannende Geschichte, die sicher Thema der Hauptverhandlung sein wird. Wir sind ihm diesbezüglich bis in seine Heimat Monaco nachgereist!

Diese Nichtzahlung erfolgte, soweit kann das jetzt aus dem Strafakt erlesen werden, vorsätzlich und in Abstimmung mit Aufsichtsratsmitgliedern der YLine, wie aus einem E-Mail von Lielacher hervorgeht, das sich auch im Strafakt findet. Keiner der beteiligten Aufsichtsräte hat damals den Vorstand der YLine über die Absicht von Lielacher, nicht zu zahlen, informiert.

Die Sicherheit für unsere Forderung, die Lielacher auf unser Verlangen hinterlegt hatte, nämlich 900.000 BlueBull-Aktien, die hat er dann im September 2001 in Absprache mit Walter Fuchs von IBM gleich einmal nicht an YLine zur Verwertung übertragen, sondern an IBM, weil ja IBM eine Zession behauptet hatte. Eine schöne Fügung bzw. ein Dankeschön der IBM war dann der Umstand, dass Lielacher nach der Insolvenz der YLine binnen Wochenfrist seine BlueBull-Aktien um knapp € 900.000 aus der Masse herauskaufen konnte. Da hat er sich doch glatt € 5,6 Millionen gespart. Warum der Masseverwalter  das in Zustimmung mit dem Gläubigerausschuss (Mitglied: IBM) gemacht hat? Keine Ahnung! Das Interesse der YLine an dieser Vorgangsweise kann ich nicht erkennen, im Gegenteil! Hat der Staatsanwalt das bisher hinterfragt? Nein!

Aber das hat Lielacher ja in Absprache mit unseren ehemaligen Aufsichtsräten Ernst Hofmann und Friedrich Scheck gemacht. Na dann, dann ist ja alles in bester Ordnung, oder?

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Kategorie

IBM, Investmentbanker

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