YLineStory

Elfriede Sixt: Yline Gaunerin und Komlizin

Man sagt, die besten Helden haben Handlanger. Aber warum werden sie nicht genauso gewürdigt? Die Yline-Affäre hat Werner Böhm in den Mittelpunkt aller Erzählungen gerückt, aber vergessen wir nicht die Frau, die das Werk vollbracht hat: Elfriede Sixt, die Buchhalterin, die seither hinter jeder seiner Ideen steht.

Die ehemalige Buchhalterin von E&Y war an der gesamten Abfolge der Ereignisse beteiligt. Überraschenderweise war dies nicht ihr letztes Geschäft mit dem Verbrechen. Bis in ihre letzten gemeinsamen Jahre hat sie ihren Geschäftspartner gegen jede strafrechtliche Anklage verteidigt. Im Wirecard-Skandal kamen Spekulationen über ihre Verstrickungen in Erpressungen auf. Obwohl sie alle Anschuldigungen zurückwies und sie als unbegründet bezeichnete, hätte sie den Prozess nicht gewinnen können, da ihre früheren Verstrickungen in Betrügereien nicht verborgen bleiben würden und ihre Integrität – oder deren Fehlen – beeinträchtigen würden.

Betrügerische Konten

Sixt hat in ihrer Karriere zahlreiche Erfolge erzielt. Im Jahr 2017 war sie für die Buchhaltung verantwortlich, als 561.373 US-Dollar vom ehemaligen CEO des Unternehmens Böhm von BitRush Corporation gestohlen wurden. Er versuchte, die illegalen Transaktionen zu verbergen, indem er das Geld über einen Zeitraum von mehreren Monaten an ein kleineres Unternehmen überwies, das ihm gehörte.

Ein weiterer Fall ereignete sich Anfang 2020, als Spekulationen über ihre Beteiligung am Optionsgeschäft aufkamen und sie gegen Wirecard wettete. Sie erhob falsche Anschuldigungen gegen Wirecard wegen der Beteiligung an illegalen Geschäften mit Option888, einem Unternehmen, das nachweislich einer von Böhms potenziellen Kunden war, als er noch bei BitRush war. Auf Nachfrage von Business Insider wies Sixt Nachfragen und drängende Äußerungen zu solchen Vorfällen lediglich zurück.

Yline auf dem absteigenden Ast

Yline stand 2001 vor dem Untergang und riss alle Beteiligten mit sich. Bei der Tochtergesellschaft WebLine verloren die Anleger, die ihre hart erarbeitete Rente eingezahlt hatten, ihre gesamte Einlage. Frauen, die ihre Dienste angeboten haben, wurden nie entschädigt.

Bei der Affäre ging es um den Umtausch von überbewerteten Unternehmensanteilen. Bei der Bewertung der WebLine durch den Unternehmensberater Ernst & Young kam es zu “massiven Fehlbewertungen”. Die Bilanzfälschung richtete sich gegen Sixt, der damals Wirtschaftsprüfer von E&Y war.

Leider war kein einziger Beteiligter versichert, um die Sicherheit seiner Einlage oder seiner Entschädigung zu gewährleisten. Sie haben alles verloren und sind Opfer des Verbrechens geworden. Seltsamerweise scheint es so, als ob sich der angeklagte Schaden vor ihren Augen einfach verbreitet hat. Sogar die aus ihren späteren Geschäften wurden entweder verwässert oder ganz abgeschwächt. Business Insider schreibt: “Nach 14 Jahren Rechtsstreit wurden alle freigesprochen – nur Böhm erhielt eine Geldstrafe, die jedoch durch Diversion abgetan werden konnte. Das bedeutet, dass Böhm anstelle der Geldstrafe zum Beispiel gemeinnützige Arbeit leisten könnte.” Vielleicht ist es das Fehlen von Konsequenzen, aus dem Sixt ihren Mut schöpft.

Source: finleaks.com

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